Steckbrief

Bei CFDs oder Contracts for Difference handelt es sich um ein finanzielles Differenzgeschäft, bei dem der Investor am Unterschiedsbetrag zwischen Ankauf und Verkauf des jeweiligen Instruments, multipliziert mit der erworbenen Stückzahl, einen Gewinn oder einen Verlust erwirtschaftet.

Die Besonderheit des CFD-Handels ist der Handel auf Margin. Das bedeutet, dass für den Erwerb eines CFDs lediglich ein Bruchteil des Handelsvolumens vom Kunden hinterlegt wird. Die Differenz wird vom jeweiligen Counterpart, dem CFD-Broker bzw. dem Market Maker zur Verfügung gestellt. Dadurch entsteht eine Hebelwirkung, welche die Chance auf hohe Gewinne, aber auch das Risiko hoher Verluste birgt. Eine weitere Besonderheit ist, dass der Kunde mit CFDs die Möglichkeit hat sowohl von steigenden, als auch von fallenden Kursen zu profitieren.

CFDs werden auf eigens dafür konzipierten Handelsplattformen angeboten. Die Software ist oftmals innovativ, die Analysemöglichkeiten vielfältig und der Handel findet in Echtzeit statt. Das Produktspektrum umfasst heute die meisten gängigen Assetklassen: Indizes, Aktien, Rohstoffe, FX, Anleihen, ETFs und andere.

Kurzum: Mit CFDs lassen sich eine Vielzahl von Handelsideen umsetzen. Sie sind preistransparent, in Echtzeit bei den meisten Anbietern handelbar und werden in Zukunft wohl zum „Standardsortiment“ eines jeden Brokers gehören. CFDs werden sich zu einem noch effizienteren Investment-Produkt entwickeln, das die Bedürfnisse von Trading-affinen Kunden mit attraktiven Hebeln ebenso bedient, wie die Interessen von langfristig orientierten Investoren, die CFDs auch ungehebelt handeln wollen. Neue Technologien und Innovationen werden den Handel noch komfortabler machen und den selbstbestimmenden Anlegern noch mehr Möglichkeiten bieten, um für die eigenen Handelsentscheidungen optimale Bedingungen zu schaffen.

Rev.ID.cfdv.20072014